Über uns

Unsere Ranch liegt in der Wildeshauser Geest, auf einem alten Resthof, in Colnrade-Holtorf.

Die schöne, abwechslungsreiche Landschaft, lädt zu langen Ausritten ein. Nur ein paar Meter hinter unserem Hof beginnt das Landschaftsschutzgebiet der Dehmse. Ein bedeutendes Waldgebiet der Stadt Twistringen mit rund 1.000 Hektar Wald und inliegenden Wiesen und Weiden. Der Wald macht heute noch knapp die Hälfte des Gesamtgebietes aus.

Seit vielen Jahren praktizieren wir erfolgreich das „Native American Horsemanship“.
Die Trainingsmethode der nordamerikanischen Ureinwohner zur Ausbildung von Pferden. Auch Korrekturen von sogenannten „Problempferden“ sind auf diese Weise möglich und wurden schon oft erfolgreich durchgeführt. Dabei steht immer das Pferd im Vordergrund. Eins unserer Ziele ist es, zu einem besseren Verstehen zwischen Pferd und Reiter beizutragen. All unsere Pferde und Ponys bekommen eine auf Alltagstauglichkeit ausgerichtete Ausbildung. Sie sollen in jeder Situation absolut gelassen bleiben.

Die indianische Kultur und Spiritualität bestimmt unser Leben.

Wir nehmen gerne an „PowWow's“ (indianischen Tanzfesten) als Tänzer teil. Die Regalia (Festtagstracht), Lederkleidung, Perlarbeiten und die indianische Ausrüstung für die Pferde, werden von uns in Handarbeit hergestellt. Auch das Leben im Tipi wird noch praktiziert, im Garten unserer Ranch,bei Treffen mit guten Freunden auf dem Sommer-oder Winterlager.

Wir sind dabei, hier ein kleines „Indianer-Museum“ aufzubauen, dies ist der Traum von Whé-chá.

Louis Horn -Kerckhofs, Abinoojii ikwes Mann, der leider am 06.10.2008 viel zu früh starb. Wir wollen seinen Traum weiterführen, den Menschen hier die Kultur der „Indianer“ näher zu bringen.

Whé-chà war ein hervorragender Northern Traditional Dancer.

Er war maßgeblich am Entstehen der Indian Circle Ranch beteiligt.

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Wir sind im Einzelnen:

Portrait Ulrike

Ulrike „Abinoojii ikwe“ Child Woman
geb.1968

Traditionelle Tänzerin der „Anishiinabe“, Chippewa
Reiterin des European Pony Express

Mein Vater war Native American, somit habe ich mich schon früh mit der Kultur und den Traditionen der „Natives“ auseinandergesetzt. Dazu gehört auch der Umgang mit ihren Ponys. Von Kindheit an bestimmte die Liebe zu den Pferden mein Leben. Da meine Eltern sich keine Reitstunden leisten konnten, sammelte ich meine ersten Reiterfahrungen bei einem Ponyverleih. Dort half ich bei der Pferdepflege. Wenn Kunden kamen, deren Kinder reiten wollten, ging ich mit und führte die Ponys. Schon früh lernte ich dort ohne Sattel zu reiten. Wenn neue Ponys gekauft wurden und es Probleme gab, dann wurde mir die Aufgabe übertragen diese zu korrigieren. Da war ich erst 14 und hatte noch nie Reitunterricht. Als sich die finanzielle Situation meiner Eltern änderte, erhielt ich auf Ponyhöfen meine ersten „richtigen“ Reitstunden. Auch auf den Reiterhöfen waren es immer die „Schwierigen“, die keiner reiten wollte.

    Uli in Tracht

Mit 17 fing ich auf einem großen Ferienhof als Betreuerin an, auf dem ich das Jahr zuvor noch selbst Feriengast war. Dort gehörte die Beaufsichtigung der Ferienkinder, ihre Unterstützung beim Umgang, der Pflege, sowie satteln und aufzäumen der Pferde und Ponys zu meinen Aufgaben. Des weiteren erteilte ich Anfängerreitstunden und führte Ausritte. Auch hier gab es Ponys und Pferde, denen meine besondere Aufmerksamkeit galt. Darunter befand sich eines was als bösartig, bissig und absolut nicht reitbar bezeichnet wurde. Man hatte es nach allen Regeln der klassischen Reiterei versucht! Nach nur 14 Tagen konnte ich mit dem selben Tier ohne Sattel ausreiten.

Im Laufe der Jahre wurde der Wunsch immer stärker, eine andere Möglichkeit, als die der klassischen Reitlehre im Umgang und beim Reiten, zu finden. Mehr und mehr fing ich an meinen eigenen Weg zu gehen. Ich beobachte die Pferde auf der Weide, wie sie mit einander kommunizieren und setze dies im täglichen Umgang gezielt ein. Mit Respekt, Geduld und Einfühlungsvermögen wir jedes Tier individuell, nach seinen Möglichkeiten gefördert. Es gelingt mir Pferde und Ponys, die als schwierig oder sogar unreitbar gelten wieder zu „therapieren“. Dabei wird immer der Besitzer mit einbezogen. Junge Pferde werden schonend an ihre spätere Aufgabe herangeführt.

nach oben Portrait Ralf

Ralf
geb.1965

Webmaster und Webdesigner der Indian Circle Ranch

Schon sehr lange interessiere ich mich für Pferde. Immer wenn es meine Zeit zuließ, was berufsbedingt eher selten der Fall war, nahm ich Reitstunden. Gesundheitsbedingt kann ich meinen Beruf nicht weiter ausüben, dadurch habe ich nun die notwendige Zeit, um mir meinen Wunsch mit Pferden zu leben, zu ermöglichen.

    Ralf

Über mein Interesse für die Kultur, Lebensweise und Spiritualität der Native Americans, im Besonderen das „Native American Horsemanship“, lernte ich Abinoojii ikwe und ihre Familie kennen.
Ich erwarb mein erstes Pony, unseren Zuchthengst ICR Zinto im Juli 2008. Dieser war anfangs äußerst schwierig im Umgang und unter dem Sattel. Mit konsequenter und täglicher Arbeit im Roundpen gelang es mir Vertrauen aufzubauen. Durch das Native American Horsemanship ist es mir, nach sehr kurzer Zeit, möglich meinen Hengst zu händeln und zu reiten.

Es ist nicht einfach den Traum von Whé-chá umzusetzen, denn in solch große Mokassins werde ich erst mit der Zeit, allerlei Erfahrung, viel Geduld und der Hilfe lieber Menschen hineinwachsen können.

Die Internetpräsentation und die Bodenarbeit, gehören zu meinen vorrangigen Aufgaben.

nach oben Portrait Mato

„Mato“ Bear
geb.1995

    Mato

Ich bin handwerklich sehr geschickt und übernehme kleinere Reparaturen rund um unsere Ranch. Ich helfe bei der Pflege des Hofes und kümmere mich liebevoll vorwiegend um unsere Hunde und Katzen.

nach oben Portrait Wambli

„Wambli ska“ White Eagle
geb.1997

Erfolgreicher Grass Dancer in Wettbewerben

    Wambli

Ich helfe im Rahmen meiner Möglichkeiten bei der Stallarbeit und der Versorgung und Pflege aller Ranch-Tiere.

Hier auf dem Hof leben mit den Pferden und uns, noch viele andere Tiere.

Als Erstes unsere Alarmanlagen, die zwei Mischlingshunde Akicita und Ayuco (* 19.05.2008)

nach oben Hunde

Dann gibt es da noch unsere Mäuse-und Rattenfänger: Kiowa, Silver, Akira; Glöckchen, Zorro, Mambel, Dusty, Blade, Electra, Schnubbel